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Holzspielzeug · Verspieltes
 

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Zoowaboo

Foto: selecta.

Wie jedes Jahr unternehmen die Tiere eine fröhliche Floßfahrt und alle wollen mit. Doch finden alle einen Platz? Zoowaboo ist ein Schätz- und Geschicklichkeitsspiel für zwei bis vier Kinder ab 5 oder 6 Jahre. Eine Spielrunde dauert ungefähr 20 bis 30 Minuten und der Einsteg in das Spiel fällt relativ leicht.

Die Idee dieses Spieles ist durchaus nicht gewöhnlich und hat einen besonderen Reiz nicht nur für Kinder. Zoowaboo wurde als Kinderspiel des Jahres 2009 nominiert.

Zum Spiel gehören 6 Flöße, 30 Tiere aus Holz, 30 Tierkarten, 18 Siegpunkte, 4 “Ja”-Chips, 4 “Nein”-Chips, eine Sanduhr. Die übersichtliche Spielanleitung gibt es für acht Sprachen.

Vorbereitung

Foto: selecta

Jeder Mitspieler erhält einen “Ja”- und einen “Nein”-Chip. Die Flöße werden auf dem Tisch gestapelt abgelegt, die Karten gut gemischt und verdeckt gestapelt, die Siegpunkte liegen griffbereit. Das erste Floß wird gut erreichbar in der Mitte des Tisches platziert. Dann werden 10 Tierkarten aufgedeckt und rund um das Floß verteilt. Außerdem werden die passenden Tierfiguren auf die Tierkarten gestellt.

Spielverlauf

Foto: selecta

Jetzt muss jeder Mitspieler für sich entscheiden, ob alle 10 Tiere liegend (nicht stehend oder gespapelt!) in das Floß passen. Wer glaubt, dass ausreichend Platz für alle ist, legt seinen “Ja”- Chip vor sich verdeckt ab. Wer glaubt, dass der Platz zu klein ist, nimmt den “Nein”-Chip. Danach werden die Chips gleichzeitig aufgedeckt.

Übermütig wie wir so sind, sind wir alle der Meinung, dass alle Tiere auf das Floß passen, aber wirklich turbolent wird dieses Spiel erst, wenn die Spieler verschiedener Meinung sind. Wir legen also eine elfte Karte (und Tier) dazu und schätzen auf’s Neue.

Die Zeit läuft

Die “Ja” – Schätzer drehen die Sanduhr um und versuchen gemeinsam alle Tiere in das Floß zu puzzeln. Dabei stellt sich schnell heraus, dass man beim Puzzeln platzsparend vorgehen muss. Wenn das gelingt, passen oft mehr Tiere in ein Floß als gedacht. Die Tiere müssen im Floß liegen, Stapeln und Hinstellen gilt nicht. Haben die “Ja”-Schätzer die Aufgabe erfüllt, erhalten sie einen Siegpunkt, haben nicht alle Tiere in das Floß gepasst oder war die Zeit zu kurz, erhalten die “Nein”-Tipper die Siegpunkte.

In der nächsten Runde wird ein neues Floß vom Stapel genommen, denn jedes ist anders. Die Tierkarten werden wieder neu gemischt und neu ausgelegt. Und da wir mit dem Schätzen von Runde zu Runde besser werden, wird auch der Preis erhöht. In der zweiten Runde gibt es zwei Siegpunkte zu gewinnen, in der dritten drei usw. Nach sechs Runden bzw. sechs Flößen endet das Spiel und die Siegpunkte können ausgezählt werden.

Da die Anzahl der zu gewinnenden Siegpunkte zum Ende des Spiels steigt, bleibt das Spiel bis zum Ende spannend. Wer am Anfang noch oft daneben lag, kann trotzdem noch Gesamtsieger werden.

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24. Juni 2009

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